Die 8 besten ätherische Öle für deine Meditation

Das Tolle an Meditation ist, dass wir nichts dafür brauchen. Wir können uns einfach hinsetzen, die Augen schließen und meditieren.

Nichts desto trotz gibt es Dinge, die uns beim Meditieren unterstützen können. Sei es ein ruhiger Raum, ein bequemes Sitzkissen oder eine Klangschale, deren Ton unsere Meditation beginnen und enden lässt – diese Dinge helfen uns dabei, zu meditieren. Und in diese Kategorie “hilfreiche Dinge für die Meditation” können wir auch ätherische Öle einordnen.

Ätherische Öle werden schon seit Jahrtausenden wegen ihrer heilenden Wirkungen auf den Körper und den Geist verwendet. Manche von ihnen helfen dabei, die Konzentration zu stärken, während andere eine beruhigende und entspannende Wirkung auf den Körper haben. Wieder andere werden dafür verwendet, die generelle Stimmung zu heben und emotionale Spannungen zu harmonisieren.

Die unzähligen ätherischen Öle die es gibt haben also ein ebenso breites Spektrum an Anwendungsbereichen. Da stellt sich natürlich die Frage, welches die besten Öle für unsere Meditationspraxis sind.

Da es in der Meditation hauptsächlich darum geht, zur Ruhe zu kommen, sind vor allem ätherische Öle förderlich, die eine entspannende Wirkung haben. Wenn der Körper entspannen und die Muskeln loslassen können, dann kann das auch der Verstand und die Gedanken. Die unten aufgelisteten ätherischen Öle haben daher eine Gemeinsamkeit – sie tragen alle in irgendeiner Weise zu dabei, dass man körperlich, emotional und geistig loslassen und still beobachten kann.

Was sind ätherische Öle?

Bevor wir mit der Auflistung der einzelnen Öle beginnen möchte ich noch ganz kurz erklären, was ätherische Öle eigentlich sind und wie diese gewonnen werden.

Ätherische Öle sind von Pflanzen extrahierte ätherische Verbindungen. Diese Verbindungen sind sozusagen die Essenz der Pflanze und enthalten ihren charakteristischen Duft, Geschmack und Wirkung.

Die meisten ätherischen Öle werden durch Destillation gewonnen. Dafür werden die Pflanzenteile in einen Behälter über kochendes Wasser platziert, ohne dass sie das Wasser berühren. Durch den aufsteigenden Wasserdampf werden die ätherischen Verbindungen der Pflanzenteile mit verdampft und anschließend wieder aufgesammelt. Sowie sich der Dampf abgekühlt hat, verflüssigt er sich und übrig bleibt ein flüssiges ätherisches Öl.

Andere ätherische Öle werden mithilfe der Kaltpressung aus den Pflanzen gewonnen. Dafür werden die Pflanzenteile mithilfe von mechanischen Geräten einfach ausgepresst. Bevor die Destillation entdeckt wurde, wurden so alle ätherische Öle gewonnen. Heutzutage verwendet man die Kaltpressung beispielsweise noch bei Zitrusfrüchten.

1. Neroliöl

Das ätherische Öl Neroli wird aus den Blüten der Bitterorange gewonnen und hat eine süßen und blumigen Zitrusgeruch. Ursprünglich stammt die Bitterorange aus dem Süden Chinas, wird aber mittlerweile auf der ganzen Welt von Menschen angebaut.

Um das ätherische Öl aus dem Baum zu gewinnen, werden die Blüten im Frühjahr dampfdestilliert. Heraus kommt ein Öl mit süßem Duft und einem orange-braunem Farbton.

In der Vergangenheit hat das Öl hauptsächlich in Parfüms Anwendung gefunden. Aber auch zum Würzen von Lebensmittel kann man Neroli verwenden (angeblich soll es eine der geheimen Zutaten einer bekannten Cola-Marke sein).

In der Aromatherapie wird das ätherische Öl gegen die Behandlung von Depressionen, Schlaflosigkeit und Stress verwendet. Für die Meditation eignet sich Neroli daher besonders in stressigen oder sehr emotionalen Zeiten. Aber auch nach einem langen Tag, für eine Meditation am Abend, ist Neroli eine gute Wahl.

Da Neroli ein sehr starkes ätherisches Öl ist, wird es normalerweise mit Wasser verdünnt (etwa 1:10). Das sollest du auch beachten, wenn du es mit anderen Ölen vermischen möchtest.

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2. Lavendelöl

Lavendelöl ist das wahrscheinlich bekannteste ätherische Öl. Es hat einen stark blumigen Duft mit einer leicht süßen Note und wird für die Behandlung von Atembeschwerden die durch Asthma oder Allergien hervorgerufen werden verwendet. Es hilft aber auch gegen Insektenstiche und kann sogar als Mückenschutzmittel verwendet werden.

Bekannt ist Lavendel vor allem durch seine schönen blau-violetten Blüten. Ursprünglich wächst es in Afrika, Asien und sogar in Europa. Mittlerweile kann es aber überall auf der Welt gefunden werden. Neben der Herstellung des Öls wird Lavendel auch als Aromakraut verwendet, etwa für Salate oder Fleischgerichte. Früher wurde es ebenso als Parfüm verwendet und später sogar als Antiseptikum zur Behandlung von Kriegswunden.

Für die Meditation eignet sich Lavendelöl vor allem wegen seiner beruhigenden Eigenschaften. Es hilft dabei, den Körper zu entspannen und die Gedanken zur Ruhe zu bringen. Außerdem trägt der angenehme Duft des Lavendelöls dazu bei, Stress zu bewältigen und wieder bei dem anzukommen, was ist.

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3. Ylang Ylang Öl

Das ätherische Ylang Ylang Öl wird aus der Blüte des gleichnamigen Baumes gewonnen und hat einen süßen fruchtig-blumigen Duft. Ursprünglich kommt Ylang Ylang in Südostasien vor, hauptsächlich in Indonesien und auf den Philippinen, wo die Blüten für traditionellen Schmuck und religiöse Rituale verwendet werden. Zur Gewinnung des ätherischen Öls wird der Baum aber auch seit einigen Jahren an der Ostküste Afrikas angebaut.

Ylang Ylang Öl findet wie die meisten ätherische Öle Anwendung in Parfümen und in der Aromatherapie. Dort wird es gegen die Bekämpfung von fettiger Haut und gegen zu hohen Blutdruck eingesetzt. Das Öl kann aber auch zur Steigerung der Libido verwendet werden, da es wie ein natürliches Aphrodisiakum wirkt.

So ist das ätherische Ylang Ylang Öl auch hervorragend für die Meditation geeignet. Nicht nur wirkt es hier passiv-beruhigend, sondern auch aktiv-belebend. Glücksgefühle und Zustände von tiefer Wonne (ananda) und Liebe (metta) können durch das Meditieren mit dem Ylang Ylang Öl entstehen. So eignet es sich vor allem dann, wenn man traurig oder frustriert ist, oder wenn man einfach etwas mehr Freude erfahren möchte.

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4. Vetiveröl

Vetiver ist ein in Indien beheimatetes Süßgras, dessen gold-braunes ätherisches Öl ein besonders starkes Aroma hat. Das Öl wird aus den Wurzeln des Grases gewonnen und einen holzigen Erd-Geruch. In Indien hat Vetiveröl den Namen Khus-Khus und ist dort als “das Öl der Ruhe” bekannt.

Gebraucht wird das Vetiveröl also vor allem wegen seiner beruhigenden Wirkung. Es findet Anwendung in der Naturheilkunde und Aromatherapie und wird seit langer Zeit als Räuchermittel verwendet. Dort dient es u.a. der Behandlung von Hautproblemen, Schlafproblemen, Arthritis und Depressionen. Es kann aber auch als Insektenschutz eingesetzt und hat sogar antibakterielle Eigenschaften.

Für die Meditation ist Vetiveröl wie gemacht. Es ist besonders erdend und hilft dabei, den Geist zu beruhigen und den Atem im Körper zu spüren. Außerdem kann es in der Meditation aufkommende Emotionen entgegenwirken und diese abmildern.

Wenn du mal richtig herunterfahren willst und dich regenerieren möchtest, dann ist Vetiveröl perfekt. Es ist ein großartiges Öl, um wirklich mal zur Ruhe zu kommen. Aufgrund des sehr starken Geruchs, sollte Vetiveröl jedoch mit Wasser verdünnt oder mit anderen Ölen gemischt werden.

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5. Weihrauchöl

Weihrauch kennst du wahrscheinlich aus der Weihnachtsgeschichte. Es ist eines der Geschenke, dass die drei Weisen dem frisch geborenen Christkind mitgebracht haben. Was Weihrauch jedoch ist, wissen die wenigsten.

Weihrauch ist das Harz, das Boswellia-Bäume von sich geben. Dieses gibt der Baum ab, um Wunden am Stamm zu schließen. Die Bäume werden also angeschnitten – so, dass es dem Baum nicht schadet – und dann werden die überstehenden Harztropfen der Wunde entnommen. Um daraus Weihrauchöl zu erhalten, wird das Harz anschließend an der Luft getrocknet und dann dampfdestilliert.

Weihrauch hat eine sehr lange und umfassende Geschichte. Schon vor 5000 Jahren soll es in Nordafrika und auf der arabischen Halbinsel gehandelt worden sein. Damals diente es vor allem für religiöse und spirituelle Zwecke, aber auch als Parfüm. Und so ist es auch noch heute. Die katholische Kirche verwendet Weihrauch z.B. für ihre Liturgien und Messen. Mittlerweile ist aber auch der medizinische Nutzen von Weihrauch bekannt, z.B. für die Behandlung von chronischen Entzündungskrankheiten.

Weihrauchöl hat einen starken Geruch. Es riecht holzig und würzig, aber auch balsamisch und schon fast süß. Es ist ein ein wirklich einmaliger Geruch, den man sofort erkennt, wenn man ihn einmal gerochen hat.

Für die Meditation ist Weihrauch eine gute Wahl, wenn du eine längere Sitzung machen möchtest oder gerade intensiver praktizierst. Indem es zwar entspannend wirkt, aber gleichzeitig auch wach macht, hilft es dabei, in der Meditation wirklich tief zu gehen.

Manchmal wird Weihrauch sogar eine leichte psychoaktive Wirkung nachgesagt, was ich nicht ganz abstreiten würde. Es hat definitiv eine spürbare Wirkung, die tiefer Meditation ähnlich ist.

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6. Myrrhenöl

Ein weiteres Geschenk, dass die Weisen aus dem Morgenland dem jungen Jesus mitgebracht haben, war Myrrhe. So wie Weihrauch ist auch Myrrhe ein Baumharz, dass durch das Anritzen von Bäumen, in dem Falle Balsambäume, gewonnen wird. Diese Baumarten sind vor allem in Afrika zu finden.

Auch Myrrhe hat eine lange Geschichte. Schon von den alten Ägyptern und Juden wurde es für Rituale und spirituelle Zwecke genutzt. Aber auch gegen körperliche Beschwerden, etwa gegen Entzündungen an der Mundschleimhaut, wurden Myrrhetinkturen eingesetzt. Heute findet es vor allem Anwendung als Räucherwerk und in der Medizin, unter anderem gegen Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.

Das ätherische Myrrhenöl hat ein erdig-holziges Aroma mit einer feinen Balsamico-Note. Es riecht sehr intensiv und wird daher gerne mit anderen Ölen vermischt. Vor allem Weihrauchöl bietet sich hier an – Weihrauch und Myrrhe scheinen seit jeher sehr gut zusammen zu wirken.

Für die Meditation bietet sich Myrrhenöl bestens an, da es eine sehr erdende Wirkung hat. So intensiv wie der Duft von Myrrhe ist, ist auch ihre entspannende Wirkung. Sie hilft dabei, eine meditative Geisteshaltung zu kultivieren und emotionale oder geistige Unruhen zu beseitigen.

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7. Atlas-Zedernholzöl

Die Atlas-Zeder ist ein Nadelbaum, der in den Bergen von Marokko und Algerien wächst. Das aus dem Holz der Atlas-Zeder gewonnene gold-gelbe Öl hat einen süßen und holzigen Duft, der noch etwas stärker ist als der von anderen Zedern.

Früher benutzen die Ägypter Altas-Zedernholzöl zum Einbalsamieren ihrer Toten und später wurde es von den Römern und Griechen als Räucherwerk verwendet. Heute gilt das ätherische Öl der Atlas-Zeder als Aphrodisiakum und wird als natürliches Heilmittel gegen Hautprobleme und teilweise sogar zur Behandlung von Atemkrankheiten eingesetzt.

Für die Meditation eignet sich das Atlas-Zedernholzöl vor allem in besonders herausfordernden Zeiten. Sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Meditierende erleben manchmal Phasen, in denen der Geist (und manchmal auch der Körper) komplett verrückt spielt. Aufmerksam zu bleiben scheint dann unmöglich, weil sich alles instabil und einfach nur chaotisch anfühlt.

Genau dann kann die beruhigende und erdende Wirkung der Atlas-Zeder eine große Stütze sein. Sie hilft dabei, im Zentrum der eigenen Existenz wieder Fuß zu fassen und den äußeren Sturm weiterziehen zu lassen.

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8. Muskatellersalbeiöl

Muskatellersalbei ist eine Salbei-Art, die zwischen Zentralasien und dem Mittelmeer wächst. Die lila Blüten des Krautes duften auch schon in ihrer natürlichen Form sehr angenehm, entfalten aber als Öl ihr fruchtig-erdiges Kräuteraroma noch viel intensiver.

Schon vor knapp 2500 Jahren wurde Muskatellersalbei für medizinische Zwecke verwendet. Heutzutage nutzt man es vor allem in der Kosmetik und zum Würzen von Spirituosen. Das ätherische Öl des Muskatellersalbeis findet aber auch Anwendung in der Aromatherapie, etwa gegen Asthma oder Erkältungskrankheiten.

So wie die anderen hier vorgestellten ätherischen Öle hat auch das Muskatellersalbeiöl eine beruhigende und stressabbauende Wirkung. Für die Meditation eignet es sich also eigentlich immer, auch in der Verbindung mit anderen Ölen.

Doch gerade nach einem anstrengenden Tag, wenn du eigentlich keine Kraft mehr hast, dich für die Meditation hinzusetzen, ist Muskatellersalbeiöl eine gute Wahl. Denn dank des fruchtigen Aromas ist es nicht nur entspannend, sondern spendet auch ein gutes Stück an neuer Energie.

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Ätherische Öle für die Meditation verwenden

Sobald du dich für ein Öl oder eine Mischung aus verschiedenen Ölen entschieden hast, gibt es mehrere Möglichkeiten, wie du diese für deine Meditationspraxis verwenden kannst. Die gängigste Variante ist ein sogenannter Diffuser*. Durch diesen werde die ätherische Öle im Raum vernebelt und verbreiten so ihre Wirkung.

Ein elektronischer Diffuser hat den Vorteil, dass er sehr einfach zu handhaben ist. Außerdem werden die Öle im Diffuser sehr sanft im Raum verteilt, da keine Wärme, sondern mechanische Schwingungen verwendet werden. Es geht aber auch anders.

  • Mit einem Taschentuch. Eine einfache Möglichkeit, die ätherischen Öle zu verwenden ist, sie einfach auf ein Taschentuch oder Stück Stoff zu tropfen und dieses im Raum zu platzieren. Einen großen Raum mit Aroma zu füllen gestaltet sich so zwar schwieriger, aber für die Meditation funktioniert es sehr gut.
  • Mit einer Duftlampe. Duftlampen* sind ebenfalls sehr beliebt. Nicht nur verbreiten sie den Duft des Öls intensiv im ganzen Raum, sondern erschaffen durch das Kerzenlicht auch eine besonders schöne Atmosphäre. Für eine hübsch eingerichtete Meditationsecke oder einen kleinen Altar eignen sie sich also auch.
  • Mit heißem Wasser. Es ist ebenfalls möglich, die ätherische Öle einfach in ein Gefäß mit heißem Wasser zu tröpfeln und so das Aroma im Raum zu verbreiten. Es ist nicht die beste Möglichkeit, da es in der Regel nicht so lange hält und man eben auch immer erst Wasser kochen muss. Aber für gelegentliches Verwenden von Ölen reicht es.

Es gibt natürlich auch noch andere Wege, ätherische Öle für die Meditation zu verwenden. Zum Beispiel kannst du dir die Öle auch auf die Haut auftragen oder in den Handflächen verreiben und inhalieren. Achte hier aber immer darauf, dass du die Öle vorher mit Wasser verdünnst und du weißt, was du tust.

Ätherische Öle sind sehr potente Extrakte die in ihrer reinen Form nie in direkten Körperkontakt kommen sollten. Informiere dich also unbedingt vorher, wie du das Öl deiner Wahl angemessen verdünnen und anwenden kannst.

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